Hej Siri, Nachteulen, immer dieses Vorbild sein und Mexican Pizza!

Wir haben jetzt so ein gruseliges Ding zu Hause, eines, das einem zuhört. Ein Apple HomePod. Hej Siri, sage ich etwa, spiel Peppa Pig My first Album und schon geht’s los und Lily tanzt in der Wohnung herum, meistens jedenfalls. Manchmal serviert uns Siri dann auch japanische Harfenklänge oder deutscher HipHop und einmal sogar Schlager. Ich bin mir nicht sicher,

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Von Regentagen und einem gefüllten Flechtbrot

Es regnet! Das macht mich glücklich.  Und ich backe Brot. Das macht mich noch glücklicher. Sonst gibt’s nicht viel Neues. Ausser, dass Lily sich die Beine und Füsse mit blauem Kugelschreiber bemalte und Himself kurz dachte, sie habe Krampfadern. Hihi. Zurück zum Brot:  Es ist ein gefülltes, geflochtenes Brot – ein Angeberbrot, sieht super elegant aus, ist aber richtig, richtig einfach;

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Von meinen Versuchen, okay zu sein… und einem grün – gepunkteten Gründonnerstagsessen

Okay sein. Mit dem, was ist. Auch wenn ich anderes will, mehr will, jetzt will! Okay sein. Mit mir. In mir.  Ist ja manchmal schon eine Herausforderung. Zum Beispiel, wenn Himself auf einmal die letzte halbe Tafel Quarantäne – Schoggi verputzt, oder die Fensterscheiben klirren, weil Lily so laut nach Peppa Pig schreit. 

Reissalat mit Federkohl, Blumenkohl, Erbsen, Tofu und Erdnussbutterdressing

Ich weiss, ich weiss. Ein ellenlanger Titel. Aber der Reissalat ist schneller gemacht als erstmals vermutet.

Dini Arme plampe so… und ein Espressococktail!

Ich fühlte mich wie… wie… wie ein alter, fürchterlich verkaterter Zombie. Wie ein müder Wanderschuh im Kuhfladen. Wie eine leergelaufene Autobatterie, die nicht mehr genau weiss, wo ihr Plus ist. Schlicht gesagt, ich war müüüüüüde. Mit vielen üs. 

Verstaubte Neujahrsvorsätze, Mont d‘Or und süsse Zwiebeln

Fast schon Ende Januar. Und meine Neujahrsvorsätze sind bereits etwas verstaubt – ausserdem sehen sie mich mit grossen, vorwurfsvollen Augen an. Sie wissen nicht so recht, was sie mit sich anfangen sollen. Es tut mir leid, sage ich ihnen. Aber ihr habt nun mal einen grossen Haken.

Vom Zeitaufbewahren und Orangenkuchen

Meine Schwester meinte sie gehe nur morgens joggen, bevor ihr innerer Schweinehund erwache. Hahaha!

Meiner ist auch ein Langschläfer, definitiv. Ich liebe die Morgenstunden und meist nütze ich sie, um mit Lily nach draussen zu gehen. Dort müssen natürlich alle altbekannten Freunde begrüsst und bestaunt werden. Guten Morgen Luna, liebe scheue Nachbarskatze. Guten Morgen, Ziegen! Guten Morgen, Pferde, Kühe und Autos, Bäume, Blätter und Blumen! Guten Morgen, Nachbarin! Guten Morgen, ihr Hund! 

Heisse Schokolade

Ich habe es, das einfachste, beste und schnellste Rezept für schlechte Laune! Und es braucht nur eine Zutat: Erwartungen…

Am schlimmsten sind die Erwartungen an mich selber. Ich habe dieses Bild in mir, von mir. Ich bin stark und mutig und mein Haar seidig, mit Stirnfransen die nie aus der Form geraten. Ich sage was ich will und tue was mir gefällt, bin dazu gleichzeitig charmant und mysteriös. Dem entspreche ich gelegentlich sogar (na ja, jedenfalls der Teil wo ich sage was ich will und tue was mir gefällt). Und dann sind da die anderen Male. Etwa wenn ich schon wieder die Salt – Mahnung bekomme oder am Ende des Tages an dem ich mal Ordnung schaffen wollte die Wohnung chaotischer ist als zuvor (und meine Haare ebenso). Die Tage an denen ich schüchtern bin und unsicher und mit niemandem reden will. 

Diese wundersame Welt, eine Mondnacht und Kuchen

Der Vollmond war ein richtiger Zünti. Er schickte seinen Lichtkegel durchs Dachfenster hinein, als ob er alles ganz genau betrachten möchte. Aha, dachte er sich wohl, das kleine Mädchen da habe ich bereits aufgeweckt. Jetzt geht’s nicht mehr lange und die Eltern wachen auch auf. Hab ich es nicht gesagt! Wie sehen bloss ihre Haare aus?

Gerösteter Kürbis

Lily läuft. Wackelig. Vorsichtig. Stolz. Das bin ich auch. So stolz, dass ich es gleich allen erzählen möchte. Schon seltsam, wie oft gerade von anderen, «erfahreneren» Mamas als Reaktion ein „Wartenur“ kommt. Das war schon immer so. Warte nur, bis sie da ist. Warte nur, bis sie robben kann. Warte nur, bis sie die Schublade aufkriegt. Warte nur, jetzt gehts los. Oder, der Klassiker, warte nur, bis du zwei hast.