diese wundersame Welt

Dies & Das, Geschichten aus dem Mamaalltag, Träumereien und Rezepte

Es regnet! Das macht mich glücklich. 

Und ich backe Brot. Das macht mich noch glücklicher!

Sonst gibt’s nicht viel Neues. Ausser dass Lily sich die Beine und Füsse mit blauem Kugelschreiber bemalte und Himself kurz dachte, sie habe Krampfadern. Hihi.

Zurück zum Brot:  Es ist ein gefülltes, geflochtenes Brot – ein Angeberbrot, sieht super elegant aus, ist aber richtig, richtig einfach; ein optimales Brunch – oder Aperobrot.

(Aperölen ist ja eh die wahre Schweizer Spitzendisziplin. Der typische Schweizer isst weder besonders viel Käse, noch arbeitet mit Finanzen – nein, er veranstaltet Aperos. Zu jeder Gelegenheit. Am liebsten ein Apero riche. Apero riche klingt so schön! Ich könnte glatt mein imaginäres nächstes Kind so nennen;)

Ich brauche

  • 500g Weissmehl
  • 160ml Hafermilch & 160ml Wasser (oder einfach 320ml lauwarmes Wasser)
  • 1 EL Olivenöl (oder Rapsöl)
  • 1 ½ TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • ca. 20g frische Hefe

Für die Füllung: 

  • 1 Zwiebel & 2 Knoblauchzehen (es ist immer noch vorwiegend stayathomezeit, da kann ich ruhig grosszügig sein an der Knoblauchfront; einzig zu beachten ist, den Mitzmörgeler vorzuwarnen, damit er keine Gomfi draufschmiert).
  • Einen kleinen Schluck Olivenöl, einen Schluck Hafermilch und 1 EL flüssigen Honig

So los geht’s. 

Das Mehl in eine Schüssel sieben. 

Die Hafermilch und das Wasser leicht erwärmen, das Olivenöl dazugeben und wichtig, etwas abkühlen lassen, die frische Hefe erst in die Flüssigkeit geben, wenn diese lauwarm ist. Hefe ist halt nun mal ein bisschen sensibel. 

Salz und Zucker zum Mehl geben, mit einem Löffel einrühren, eine leichte Mulde formen und die Flüssigkeit hineingeben. Je nach Mehl oder manchmal auch grad je nach Wetter kanns sein, dass noch ein wenig mehr Flüssigkeit oder wenig mehr Mehl dazugegeben werden kann.

Zu einem geschmeidigen, glatten und glänzenden Teig kneten.

Kleiner Tipp am Rande: ich schaue immer folgendermassen, ob der Teig genug geknetet wurde: lässt er sich langziehen, ohne sofort zu brechen ist er jut.

Den Teig in einer Schüssel geben, diese mit einem Küchentuch oder Frischhaltefolie bedecken und ca. 1 ½ Stunde aufs Doppelte aufgehen lassen. 

(Alternativ mit Frischhaltefolie bedecken und über Nacht im Kühlschrank aufgehen lassen. Am nächsten Morgen rausnehmen, Raumtemperatur annehmen lassen und fortfahren wie gewohnt).

In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. 

Den Teig in zwei Hälften teilen und diese in eine leichte Rolle formen und in jeweils drei möglichst gleich grosse Stücke teilen, so dass 6 etwa gleich grosse Teigstücke entstehen. 

Diese zu Strängen formen (Länge = ca. 25cm), mit einem scharfen Messer «aufschneiden», füllen und wieder verschliessen.

Jetzt wird geflochten: dabei so vorgehen, als ob man einen Apfelkuchen belegen möchte. Die hinauslappenden Stränge anschliessend einflechten und anschliessend unters Brot falten. 

Ich erklärs am Besten in Bildern.

Wenig Dinkeldunst oder Hartweizengriess auf ein Blech streuen, den runden Zopf darauflegen, mit einem Tuch belegen und nochmals ca. 20 – 25 Minuten aufgehen lassen.

Den Ofen auf 220° vorheizen. 

Olivenöl, Hafermilch mit 1 EL flüssigem Honig vermischen. Das Brot damit bepinseln.

Für 25 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit ein Auge darauf halten, da der Honig schnell anbrennen kann, allenfalls schon kurz vorher herausnehmen. 

Auf einem Gitterblech abkühlen lassen. Anschliessend damit angeben;))

Die Idee Zopfstränge mit Zwiebel und Knoblauch zu füllen habe ich der wunderbaren Molly Yeh geklaut. Füllen kann man natürlich nach Lust und Laune. Mit getrockneten oder frischen Tomaten, Oliven, Kartoffeln, Nichts, Chillies, Kräutern, Pesto, oder worauf man grad Lust hat… mmmh, genau, Schokolade!

Ein Gedanke zu “Von Regentagen und einem gefüllten Flechtbrot

  1. Blaue Feder sagt:

    Oh, das sieht toll aus! Das werde ich auch mal ausprobieren. Mir gefallen die Regentage auch. Einen lieben Gruß, Susanne

    Gefällt 1 Person

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