diese wundersame Welt

Dies & Das, Geschichten aus dem Mamaalltag, Träumereien und Rezepte

Ich schreibe Listen. Einkaufslisten, to – do Listen, Pro und Contra Listen, Namenslisten. 

Wir ziehen um. Ein Haus weiter, aber dennoch, und jetzt schreibe ich diese Listen, zu oft und häufig bloss in meinem Kopf, meist mitten in der Nacht, wenn ich mich mal wieder hin und her wälze. Irgendwann fallen die Nachtgedanken dann leise durch die weiten Schlafmaschen.

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Heute erzähle ich eine schöne Geschichte. Eine, voller Hoffnung (auch wenn sie sich teilweise nicht so lesen wird…)

Sie beginnt an einem dieser letzten schönen Herbsttage, einer mit goldenem Licht und bunten Blättern und Kürbis. Die Menschen strecken nochmals ihre Gesichter zur Sonne. Die Katzen liegen auf der aufgewärmten Mauer und schlecken sich die Pfoten. Das Plus, das eben auf dem Ergebnisfeld erschienen ist, schaut mich ungläubig an. Ich schaue ebenso ungläubig zurück.

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Leute, Leute was passiert nur grade? Ich fühle mich,  als würde ich einem Unfall in Zeitlupe zusehen. Jeden Tag aufs Neue. 

Aber heute will ich über was Schönes reden. Über ein Buch. 

Midnight Chicken –  die Geschichte beginnt  mit einem Huhn – ist ein Kochbuch, aber es ist auch eines jener Bücher, die man sorgfältig öffnet, vorsichtig darin blättert, eines das man geniesst und eines, das sich einen speziellen Platz erschleicht – im Bücherregal wie auch beim Leser. Mir ging es jedenfalls so. Ich habe (noch) kein einziges Rezept ausprobiert, aber die Geschichten dazu verschlungen. Ella Risbridger schreibt sanft und schön und spannend. 

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Hallo? Kennt ihr mich noch? (Ich räuspere mich, schiele schüchtern vom Türrahmen her und getraue mich noch nicht so richtig hinein). 

Wir waren in den Ferien. 

Und die Zeit war weit. 

Da ich immer noch nicht ganz aufgetaut bin (und ja, es waren kalte Ferien, der Herbst zeigte sich vor allem nassgrau und neblig), zeige ich euch hier einfach ein paar Einblicke. 

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Das helle Mittagslicht sucht sich den Weg in unser mit einer luftigen Gardine abgedunkeltes Schlafzimmer und bildet tanzende Schattenbilder. Es ist Zeit für Lilys Mittagschlaf. Eigentlich. Sie hat andere Pläne, heute schon wieder… Eben musste sie noch ganz dringend ihren Esel mit Wasserfarbe bemalen. Und einen Turm bauen. Auf der Matratze hüpfen. Und sich ein Buch erzählen lassen. Kurz kuschelt sie sich zwar zu mir, und schliesst die Augen. Ich versuche, den Moment einzufangen und aufzuhalten obschon ich weiss, dass es mir nicht gelingen wird. Sie wird gross. Schnell. Und jeden Tag ein bisschen anders.

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Lily betrachtet ein Foto und meint: Bach. Nein sage ich, das ist das Meer. Und ich fühle dabei ein Fernweh, eine Sehnsucht und die ist gross und stark. Ach Freunde, ich habe Frust. Vom Trott und Alltag und Der Allgemeinen Enge. Und Zweifel habe ich auch. Manchmal denke ich, hier genauso schlecht hineinzupassen, wie ein Pickel auf die Nase.

 

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Heute gibt es wieder ein Rezept: eines, wie ich sie letztens besonders mag: schnell und doch gesund. Es gibt Bruschetta mit frischen Tomaten & Kräutern, gebackenen Kichererbsen und Ahornsirup. 

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Lange war mein täglicher Walk ein wundersames Gesamtpaket: meine Me -Time, meine Therapie, meine Bewegung und meine Art die Umgebung, die Jahreszeit, die Natur und ja, auch mich selbst und mein manchmal ganz schön kompliziertes Innenleben wahrzunehmen. Ausserdem konnte ich Lily unsere kleine Welt vorstellen, immer zeigte sich ein Vogel oder eine besonders schöne Blume, ein Regenbogen, oder ein Lastwagen oder ein Luftballon und manchmal auch ein Reh, das wir bestaunen konnten. Alles was ich tun musste, war Lily in ihren Wagen zu packen und loszuziehen, über Feldwege und durch den Wald und manchmal an die Aare. 

Dann, eines Morgens, beschloss sie, dass der Wagen, was für Babies sei und sie, vielen Dank auch, selber laufen werde.

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Heute ist Lilys zweiter Geburtstag und ich erwache genau zur selbe Zeit, im fahlen Septemberdämmerlicht, wie ich damals die erste Wehe spürte. Um 06:08. 

Heute blinzle ich nur kurz und drehe mich wieder zur Seite. Damals waren meine Augen offen und ich HELLWACH und nervös, aber nicht besonderst änglich, denn so schlimm wird dieses Kinderkriegen nicht sein, dachte ich mir noch, aber Mannomann, wie sehr ich mich getäuscht hatte, genau wie kürzlich beim Covidtest. 

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Die Montagsmorgenmüdigkeit hängt sich schwer an meine Augen und ich blinzle das letzte bisschen Schlaf weg. Montag! Zurück in den Stollen! Mit einer Schaufel über der Schulter und gerusstem und grimmigem Gesicht, ja, genauso fühle ich mich. Gerne hätte ich das sich ausfransende Wochenende noch ein bisschen längergezogen, aber schon schwirren Begriffe wie «Rechnungen bezahlen» und «Steuererklärung ausfüllen» durch die Luft und der Alltag schnauft mich mit müffeligen Montagmorgenatem an.

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