diese wundersame Welt

Dies & Das, Geschichten aus dem Mamaalltag, Träumereien und Rezepte

Hallo? Kennt ihr mich noch? (Ich räuspere mich, schiele schüchtern vom Türrahmen her und getraue mich noch nicht so richtig hinein). 

Wir waren in den Ferien. 

Und die Zeit war weit. 

Da ich immer noch nicht ganz aufgetaut bin (und ja, es waren kalte Ferien, der Herbst zeigte sich vor allem nassgrau und neblig), zeige ich euch hier einfach ein paar Einblicke. 

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Das helle Mittagslicht sucht sich den Weg in unser mit einer luftigen Gardine abgedunkeltes Schlafzimmer und bildet tanzende Schattenbilder. Es ist Zeit für Lilys Mittagschlaf. Eigentlich. Sie hat andere Pläne, heute schon wieder… Eben musste sie noch ganz dringend ihren Esel mit Wasserfarbe bemalen. Und einen Turm bauen. Auf der Matratze hüpfen. Und sich ein Buch erzählen lassen. Kurz kuschelt sie sich zwar zu mir, und schliesst die Augen. Ich versuche, den Moment einzufangen und aufzuhalten obschon ich weiss, dass es mir nicht gelingen wird. Sie wird gross. Schnell. Und jeden Tag ein bisschen anders.

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Lily betrachtet ein Foto und meint: Bach. Nein sage ich, das ist das Meer. Und ich fühle dabei ein Fernweh, eine Sehnsucht und die ist gross und stark. Ach Freunde, ich habe Frust. Vom Trott und Alltag und Der Allgemeinen Enge. Und Zweifel habe ich auch. Manchmal denke ich, hier genauso schlecht hineinzupassen, wie ein Pickel auf die Nase.

 

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Heute gibt es wieder ein Rezept: eines, wie ich sie letztens besonders mag: schnell und doch gesund. Es gibt Bruschetta mit frischen Tomaten & Kräutern, gebackenen Kichererbsen und Ahornsirup. 

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Lange war mein täglicher Walk ein wundersames Gesamtpaket: meine Me -Time, meine Therapie, meine Bewegung und meine Art die Umgebung, die Jahreszeit, die Natur und ja, auch mich selbst und mein manchmal ganz schön kompliziertes Innenleben wahrzunehmen. Ausserdem konnte ich Lily unsere kleine Welt vorstellen, immer zeigte sich ein Vogel oder eine besonders schöne Blume, ein Regenbogen, oder ein Lastwagen oder ein Luftballon und manchmal auch ein Reh, das wir bestaunen konnten. Alles was ich tun musste, war Lily in ihren Wagen zu packen und loszuziehen, über Feldwege und durch den Wald und manchmal an die Aare. 

Dann, eines Morgens, beschloss sie, dass der Wagen, was für Babies sei und sie, vielen Dank auch, selber laufen werde.

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Heute ist Lilys zweiter Geburtstag und ich erwache genau zur selbe Zeit, im fahlen Septemberdämmerlicht, wie ich damals die erste Wehe spürte. Um 06:08. 

Heute blinzle ich nur kurz und drehe mich wieder zur Seite. Damals waren meine Augen offen und ich HELLWACH und nervös, aber nicht besonderst änglich, denn so schlimm wird dieses Kinderkriegen nicht sein, dachte ich mir noch, aber Mannomann, wie sehr ich mich getäuscht hatte, genau wie kürzlich beim Covidtest. 

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Die Montagsmorgenmüdigkeit hängt sich schwer an meine Augen und ich blinzle das letzte bisschen Schlaf weg. Montag! Zurück in den Stollen! Mit einer Schaufel über der Schulter und gerusstem und grimmigem Gesicht, ja, genauso fühle ich mich. Gerne hätte ich das sich ausfransende Wochenende noch ein bisschen längergezogen, aber schon schwirren Begriffe wie «Rechnungen bezahlen» und «Steuererklärung ausfüllen» durch die Luft und der Alltag schnauft mich mit müffeligen Montagmorgenatem an.

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Was? Schon viertel nach neun? gähnte ich und nahm noch einen Schluck Mineralwasser. Wann bin ich eigentlich eine Schlaftablette geworden? fragte ich mich und stellte erleichtert fest, dass sich auch meine Freundin Scone ein Gähnen unterdrückte. Gut, vielleicht lags auch der Schlaftablette, die ihr gegenübersass. Scone und ich, wir kennen uns schon EWIG, da tranken wir in Plastikflaschen abgefüllten Alkohol und schlugen uns auf Parties die Nächte um die Ohren. 

Zusammen sind wir «weniger jung» geworden. 

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In unserem Dorf gibt’s einen Pool – einen umfunktionierten Bschüttichasten und jetzt im Sommer the place to be. 

Lily ist hineingefallen, als sie versuchte einen Wasserball herauszufischen und zuzusehen, wie sie versuchte zu strampeln, aber langsam hinuntersank das Gruseligste, das ich je sah. Mein Nachbar, der grad schwamm, fischte sie schnell raus. Nachdem klar war, dass sie okay ist (nass zwar und erschrocken, aber – im Gegensatz zu mir, sehr gefasst) mischte er mir noch einen Drink, der war lecker und half. 

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Jesses, die Zeit fliegt.  Frühmorgens riechts bereits Herbst, unser Dyson Air Conditionier, der sauteuer war, aber jeden Rappen wert, in Winterpause und die Schwalben versammeln sich auf den Drähten, bald schon bereit für die grosse Reise. Ich stolperte eben über einen Text, den ich im Januar geschrieben habe. 

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