diese wundersame Welt

Dies & Das, Geschichten aus dem Mamaalltag, Träumereien und Rezepte

So. Und dann war ich, irgendwie, bereit unter dem Stein hervorzukriechen, unter dem ich mich die letzten Wochen versteckt hatte. 

Ich wusste plötzlich wieder, was ich sagen wollte. 

Lily schaukelte friedlich auf dem Schaukelpferd vor sich hin. Doch gerade, als ich mich hinsetzte und anfangen wollte, zu schreiben, war es ihr ganz besonders wichtig, mir lautstark mitzuteilen, dass auch ich wie ein Pferd wiehern und den Kopf schütteln solle. 

Na ja.

Aber jetzt, nachdem ich erfolgreich ein „echtes“ Pferd war, und wir gegessen haben und Himself und Lily auf dem Sofa chillen und «ich bin der kleine Hase» lesen, jetzt bin ich bereit. 

Bereit zu erzählen, wo mein Kopf war, in dieser letzten Zeit. 

Auf Alltagsflucht.

Und auf der Suche. Danach, wie ich mehr Gelassenheit und mehr Zufriedenheit und ja, auch mehr Produktivität in genau jenen Alltag bringen kann. 

  1. To – do – Listen schreiben und sie auch wirklich umsetzen.
  2. Mir nicht zu viel vornehmen
  3. Offen kommunizieren (auch mir selbst gegenüber;)
  4. Mich bewegen und meditieren
  5. Den Alltag planen. Routinen aufbauen
  6. Beziehungen bewusst leben. Date – nights mit Himself, Freundinnen auch mal ohne die Kleinen treffen… mir Zeit für andere und anderes nehmen.
  7. Mir Zeit für mich nehmen. Für mich, für meine Hobbies, für das, was mich glücklich macht und wo ich mich vergessen kann.                                                               
  8. Zeit schaffen, in der ich ungestört bin und nicht zum Pferd werden muss. Zeit, In der ich, die to do Liste auch wirklich umsetze
  9. Neues ausprobieren. Dem Alltag immer mal wieder die kalte Schulter zeigen
  10. Dankbarkeit fühlen. Für das Leben. Für Himself. Für Lily. Für die Bäume und Sommerwolken und Erdbeeren, für das gute Essen und die Freundschaft. Für mich.

Das sind sie, meine 10 kurzen und knackigen Gebote für einen entspannteren Alltag. Klar gelingt mir nicht jeden Tag, sie einzuhalten. Klar fehlt mir häufig schlichtweg die Zeit und die Struktur. Aber ich weiss, wer neue Wege sucht, der findet sie. Oder zumindest schon mal einen provisorischen Trampelpfad.  Und unterwegs sein, das ist doch, was zählt. 

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