Sonntag, Frost & Brötchen

Ausserdem Kaffee und grosse Fragen. Himself und ich kratzen uns am Kopf. Gar nicht so einfach, im vollen Arbeits- und Familienalltag Zeit zu finden. Das Wir bleibt ganz schön auf der Strecke. Lass uns gemeinsam etwas unternehmen, murmeln wir beide und nicken. Nicht die gleiche alte Runde, nein. Wir fahren hoch, es ist kalt, wirkt aber immergrün und moosig und

Weiterlesen

Am Horizont: Veränderung

Die Stühle waren unbequem, auf die Weise, die man zuerst nicht bemerkt; einem jedoch nach einer halben Stunde die Sitzbeinhöcker einschlafen. Kindergarteninformationsanlass. Ein Wort, fast so lang wie die Donaudampfschifffahrtsirgendwas. * Die unbequemen Stühle standen in einem Halbkreis, vorne ein Projektor und eine PowerPoint Präsentation. Die Freude saß ganz hinten, in der hintersten Reihe. Sie kaute Kaugummi und stellte ihre

Weiterlesen

Nachtkilos – oder warum sich meine Texte manchmal traurig lesen

Meine Texte seien so traurig, wird mir gesagt und ob es mir gut gehe, werde ich gefragt. Sind sie das? wundere ich mich. Vielleicht ein bisschen, vielleicht weil ich meistens mitten in der Nacht schreibe, oder kurz bevor sie sich ausfranst und in den Tag rutscht. In der Nacht wiegt die Welt bekanntlich einige Kilos mehr. Sie dreht sich, langsam

Weiterlesen

Staubwolken & Geschichten

Die Tage rennen davon. Klingt nach Klischee, ist aber beunruhigend wahr. Wie können sie nur so schnell sein? Sie rennen und hinterlassen Staubwolken und Erinnerung. Manchmal schimmert sie, manchmal ist sie dumpf und stumpf, so dass ich ihr am liebsten i schiesse di i Küdel zurufen möchte, wie Lily dies tut, wenn sie wütend ist. Manchmal kann ich mich an

Weiterlesen