Perlmutter

Immer öfter scheine ich über fiese Alltagsberge zu schreiben, über Geschnaube und Gefauche, dunkle Wolken, wenig Schlaf, Weltschmerz, Sehnsucht und Enge. Doch heute nicht, denn heute will ich über Schönheit und Alltagsperlen schreiben, wie etwa über den ersten Schluck Kaffee, über Lily, die kurz aufschaut, i bi stolz uf di, Mama murmelt und weiterspielt. Über tanzendes Sommerlicht hinter grünen Blättern,

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Ich. Im Irgendwo zwischen Mary Poppins und Rumpelstilzchen.

Ich versuchte zu schreiben. Doch die Gedanken spielten Verstecken und die Worte machten sich hart und krümelig, blieben im Hals stecken und zerbröselten unter meinen Fingerspitzen. So war ich kurz davor, die Wortbrosmen nach „Geschreibsel“ zu verbannen, in den Ordner also, in dem sie alle landen, die Texte, die sich wie geschriebene Kritzeleien anfühlen.

April – und wie er mir um die Ohren flog

Der April flog nur so davon – und mir um die Ohren.  Er begann mit einem Autounfall. Und nein, ich habe nicht zu laut die Kinderlieder mitgejohlt und dabei die Kontrolle verloren – ein Idiot fuhr in uns hinein – zu fröhlich und zu schnell und sein Auto tütschte unsers wie ein Osterei. Zack. 

Die blaue Stunde…

Ich muss gestehen. Ich hatte absolut keine Lust, beide Mädchen für diese Kälte warm anzuziehen. Ich wollte die kleine Fee in den Kinderwagen stecken und einfach mal in meinem Tempo laufen. Ich wollte keinen Kinderspaziergang. Kein Schneckenhäuschensammeln. Kein Pfützenhüpfen. Und keine Diskussionen. Ausserdem wollte Lily eh nicht nach draussen. Sie wollte ihre Autos waschen. Po, Po, Po Pätrol sang sie dazu. 

Das Glitzern…

Der Alltag zeigt sich gerade etwas grummlig. Er mault und schimpft und legt die Stirn in Falten und murmelt leise tststs.  Er verlangt so viel, oder jedenfalls denke ich das, und so wusle ich und werkle und manchmal, wenn ich kein Ende in Sicht sehe, maule ich gleich mit und stemme die Arme in die Seiten und murmle tststs. So

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Alltagsrudern & Drachenzeiten

Hello! Ich bin’s. Die Queen des Alltags. Ähem, fast. Aber trotzdem bin ich erstaunt, wie leicht ich in den Alltag mit den beiden Mädels eingetaucht bin, jetzt, da Himselfs Vaterschaftsurlaub zu Ende gegangen ist, der Tag, den ich mehr befürchtete als… die Zahnarztkontrolle vielleicht, oder das unvermeidbare Eintrudeln der Steuerrechnung.