diese wundersame Welt

Dies & Das, Geschichten aus dem Mamaalltag, Träumereien und Rezepte

Wenn ich schreibe, zünde ich mir eine Duftkerze an. Vanille. Himself hasst das ganze Duftkerzenbusiness. Mir hilft es. Denn sie duftet nicht nur vanillig, nein, sie spricht auch zu mir. Komm schon, meint sie, du hast mich angemacht. Du weißt, was das bedeutet. Ich brenne nicht dafür, dass du am iPhone rumdrückst. Ich brenne nicht dafür, dass du Instagram checkst. Ich brenne, dass du schreibst. 

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Im Elefantenmachen bin ich gut, ja, die Kunst beherrsche ich. Ich kann kleine Dinge aufbauschen und aufblasen, bis sie gross und ungetüm sind und alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen, wie diese flatternden Plastikmänner, die ungelenk im Wind schaukeln, einknicken und wieder aufstehen, die Autogaragenmänner.

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Das Projekt «Umsiedlung Lily ins Kinderzimmer» ist angelaufen und funktioniert ehrlicherweise mit äusserst geringem Erfolg. Ich finde es gemütlich dort. Ausserdem hatte ich das Gefühl meinen eigenen Raum zu brauchen und beschloss, dort zu schlafen. Es war irgendwann nach zehn Uhr abends, als mich aus dem Schlafzimmer lautes Geheul weckte. Mamaaaaaa! Mamaaaaaa! 

Hui. Ich war aufgeflogen. 

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Es ist soweit. Mir wachsen graue Haare. Nicht nur eines, sondern mehrere, bestimmt drei auf einmal. 

Sie erzählen mir die alte Geschichte der Vergänglichkeit der Jugend. Es gibt für alles eine Zeit, flüstern sie. Und sie rennt schneller als du noch glaubst, die Zeit, murmeln sie weiter. Ergreife das Leben mit beiden Händen. Lache. Weine. Liebe. Bewege dich. Träume. Und versuche, deine Träume zum Leben zu erwecken. Hör auf, soviel aufzuschieben. Lebe jetzt. 

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Kennt ihr das, ein Ohrwurm ohne Melodie? Wenn man ein Wort oder einen Satz einfach nicht aus dem Kopf kriegt. Einmal turnte mir «Homunkulus» tagelang im Kopf herum. Diesmal wars noch schlimmer: «D Josiane het d Hosi an». Das Schlimmste war, es war ca. 4 Uhr morgens und anstelle des Schlafs schlich sich bloss Josiane immer wieder an. Arrrgh. Gut für sie, schlecht für mich. 

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Wir haben jetzt so ein gruseliges Ding zu Hause, eines, das einem zuhört. Ein Apple HomePod. Hej Siri, sage ich etwa, spiel Peppa Pig My first Album und schon geht’s los und Lily tanzt in der Wohnung herum, meistens jedenfalls. 

Manchmal serviert uns Siri dann auch japanische Harfenklänge oder deutscher HipHop (findet Lily super! Sie headbangt dazu!) und einmal sogar Schlager. Ich bin mir nicht sicher, ob Siri eigenwillig ist, nicht so gut hört oder ich nuschele… Meistens mag ich sie jedoch, jedenfalls wenn sie nicht auf Hej Siri, ruf Mam an, mit einem fast schon hämischen «ich weiss nicht wer deine Mutter ist» antwortet; denn meist ist sie hilfsbereit. «Du hörst sä Wiiiils on se Bus» meint sie aalglatt und einmal auf ein Hej Siri, merci! las sie mir sogar einen Wikipediaeintrag zu Lionel Messi vor. Messi, Siri, meinte ich, aber jetzt shut the f*ck up!*

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Es regnet! Das macht mich glücklich. 

Und ich backe Brot. Das macht mich noch glücklicher!

Sonst gibt’s nicht viel Neues. Ausser dass Lily sich die Beine und Füsse mit blauem Kugelschreiber bemalte und Himself kurz dachte, sie habe Krampfadern. Hihi.

Zurück zum Brot:  Es ist ein gefülltes, geflochtenes Brot – ein Angeberbrot, sieht super elegant aus, ist aber richtig, richtig einfach; ein optimales Brunch – oder Aperobrot.

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Da ist diese Sache mit den Deckeln. 

Ich bin neusterdings ein Dampfkochtopf. So ein alter, nicht ganz vertrauenswürdiger, einer, der gefährlich zischt.  Wahrscheinlich bin ich kurz vor einer Dechu – Lüpfeten. 

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Okay sein. Mit dem, was ist. Auch wenn ich anderes will, mehr will, jetzt will!

Okay sein. Mit mir. In mir. 

Ist ja manchmal schon eine Herausforderung. Zum Beispiel, wenn Himself auf einmal die letzte halbe Tafel Quarantäne – Schoggi verputzt, oder die Fensterscheiben klirren, weil Lily so laut nach Peppa Pig schreit. 

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