diese wundersame Welt

Dies & Das, Geschichten aus dem Mamaalltag, Träumereien und Rezepte

2020 ist kein Frischling mehr. Bisher scheint er nett und freundlich. Ausserdem gefällt mir der Name. Zwanzichzwanzich. 2019, der alte Hase, war ein Langweiler mit Hang zum Drama und wenn ich ehrlich bin, bin ich ganz froh, dass er schon vor einem Weilchen davon hoppelte. 

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Fast schon Ende Januar. Und meine Neujahrsvorsätze sind bereits etwas verstaubt – ausserdem sehen sie mich mit grossen vorwurfsvollen Augen an. Sie wissen nicht so recht was sie mit sich anfangen sollen. Es tut mir ja leid, sage ich ihnen. Aber ihr habt nun mal einen grossen Haken.

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Am Tag nachdem die kleine Seele endgültig weitergezogen war, ich war aus dem Krankenhaus zurück, Lily bei ihrer Grossmama, lagen Himself und ich im Bett, den ganzen Tag, das Herz schwer und irgendwie zu gross, wir zwei, nahe aneinander gekuschelt, mein bester Freund und ich. Himself kochte süssen Tee. Wir schauten uns Paddington an. Und für ein Weilchen wurde es ein bisschen leichter. 

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Vom Zeitaufbewahren und Orangenkuchen

12. Dezember 2019

Meine Schwester meinte sie gehe nur morgens joggen, bevor ihr innerer Schweinehund erwache. Hahaha!

Meiner ist auch ein Langschläfer, definitiv. Ich liebe die Morgenstunden und meist nütze ich sie, um mit Lily nach draussen zu gehen. Dort müssen natürlich alle altbekannten Freunde begrüsst und bestaunt werden. Guten Morgen Luna, liebe scheue Nachbarskatze. Guten Morgen, Ziegen! Guten Morgen, Pferde, Kühe und Autos, Bäume, Blätter und Blumen! Guten Morgen, Nachbarin! Guten Morgen, ihr Hund! 

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Da ist sie, ganz plötzlich und grinst mich an, nicht sonderlich nett, um ehrlich zu sein.

Guten Morgen, Schreibblockade. So sitzen wir vier jetzt also: sie, ich, mein leerer Bildschirm und der mittlerweile kalte Kaffee.

Hier oben könnte was Schlaues stehen. Aber na ja, Schreibblockade, eben. Sie hat übrigens beschlossen, heute noch ein bisschen zu bleiben. Koche uns halt einen frischen heissen Kaffee, stelle die guten Güezi auf, höre dem Regen zu und erzähle euch stattdessen, was ich gelesen habe.

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Diese wundersame Welt, la vie est belle und heisse Schokolade

21. November 2019

Ich habe es, das einfachste, beste und schnellste Rezept für schlechte Laune! Und es braucht nur eine Zutat: Erwartungen…

Am schlimmsten sind die Erwartungen an mich selber. Ich habe dieses Bild in mir, von mir. Ich bin stark und mutig und mein Haar seidig, mit Stirnfransen die nie aus der Form geraten. Ich sage was ich will und tue was mir gefällt, bin dazu gleichzeitig charmant und mysteriös. Dem entspreche ich gelegentlich sogar (na ja, jedenfalls der Teil wo ich sage was ich will und tue was mir gefällt). Und dann sind da die anderen Male. Etwa wenn ich schon wieder die Salt – Mahnung bekomme oder am Ende des Tages an dem ich mal Ordnung schaffen wollte die Wohnung chaotischer ist als zuvor (und meine Haare ebenso). Die Tage an denen ich schüchtern bin und unsicher und mit niemandem reden will. 

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Der Vollmond war ein richtiger Zünti. Er schickte seinen Lichtkegel durchs Dachfenster hinein, als ob er alles ganz genau betrachten möchte. Aha, dachte er sich wohl, das kleine Mädchen da habe ich bereits aufgeweckt. Jetzt geht’s nicht mehr lange und die Eltern wachen auch auf. Hab ich es nicht gesagt! Wie sehen bloss ihre Haare aus? Die stehen ja zu Berge! Und sehe ich das recht, bringt sie ihre Augen kaum auf? Menschen, die grad aus dem Tiefschlaf erwachen sind schon was Lustiges, hahahoho. Was gibt’s sonst noch so zu entdecken? Etwas aufräumen könnten die wohl mal wieder! Ach schau, der Vater ist schon wieder eingeschlummert. Die Mutter schaut mich an. Was denkt sie wohl? Bestimmt, ich sei heut mal wieder ein Zünti! Ich ziehe mal weiter und betrachte, wie ich die Flut beeinflussen kann. 

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Diese wundersame Welt, Wackelschritte und gerösteter Kürbis

7. November 2019

Lily läuft. Wackelig. Vorsichtig. Stolz. Das bin ich auch. So stolz, dass ich es gleich allen erzählen möchte. Schon seltsam, wie oft gerade von anderen, «erfahreneren» Mamas als Reaktion ein „Wartenur“ kommt. Das war schon immer so. Warte nur, bis sie da ist. Warte nur, bis sie robben kann. Warte nur, bis sie die Schublade aufkriegt. Warte nur, jetzt gehts los. Oder, der Klassiker, warte nur, bis du zwei hast.

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