In unserem Dorf gibt’s einen Pool – einen umfunktionierten Bschüttichasten und jetzt im Sommer the place to be. 

Lily ist hineingefallen, als sie versuchte einen Wasserball herauszufischen und zuzusehen, wie sie versuchte zu strampeln, aber langsam hinuntersank das Gruseligste, das ich je sah. Mein Nachbar, der grad schwamm, fischte sie raus. Nachdem klar war, dass sie okay ist (nass zwar und erschrocken, aber – im Gegensatz zu mir, sehr gefasst) mischte er mir noch einen Drink, der war lecker und half.

In der Nacht träumte ich, ich wollte schwimmen gehen, konnte aber meine Badesachen nicht finden und habe deshalb Michelle Obama angerufen. Hä? Hi Michelle, it`s me. Did you see my bikini? No? 

Seltsam. Vielleicht assoziiere ich sie als stark und mutig und genau so möchte ich mich fühlen? Vielleicht fühlte ich mich schlecht, dass ich Lily nicht hinterhersprang und eigenhändig herausholte? Big T. meinte, es gäbe verschiedene Typen, die in Stresssituationen unterschiedlich reagieren, es gäbe die Alpha Tierchen, die Schafe und die Hühner. Big. E. (die älteste Schwester) sei ein Alpha. Wir, meinte sie, wir sind halt Schafe. Mhm mhm, sagte ich, aber ich glaube, es ist noch viel Schlimmer, ich glaube ich bin ein Huhn.

La Poule au Pool. Eines, das ganz schön kopflos reagiert. 

Aber, um richtig zu reagieren, braucht es oftmals das nötige Wissen und die Erfahrung und darum beschliesse ich, endlich einen Erste – Hilfe – Kurs für Kinder zu machen.

Go chicken!

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